Memory wird schwach, wenn jede Tagesnotiz dort landet. Es sollte nur Informationen enthalten, die auch in Wochen oder Monaten noch Antworten verbessern.

Gute Memory-Kandidaten sind Tonalität, Markenbegriffe, feste Prozessregeln, wiederkehrende Ausgabeformate und langlebige Teamstandards. Einzelfälle, vorläufige Zahlen und Kundensonderfälle gehören eher in den Space.

Formuliere Memory-Einträge kurz und eindeutig. Statt ‚Wir mögen freundliche Texte‘ ist besser: ‚Kundenantworten sollen klar, ruhig und ohne übertriebene Versprechen formuliert werden.‘

Prüfe Team-Memory regelmäßig. Veraltete Regeln sind gefährlicher als fehlende Regeln, weil sie unbemerkt in neue Antworten einfließen.

Sauberes Memory reduziert Wiederholungen und macht Antworten konsistenter, ohne den Workspace mit alten Details zu belasten.